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Fritz Gundermann Duo Zweysaitig

Kunst und Co. > Rückblick


Fritz Gundermann  -  Die Poesie des Abstrakten
Teppiche, Aquarelle, Ölbilder.

Eine besondere künstlerische Ergänzung fand diese Ausstellungseröffnung durch das
Duo Zweysaitig.
Erfrischende Geschichten für ein ermutigendes Leben, von Antony de Mello.
Augenzwinkernd vorgetragen von
Ulrich Jaschek im Duett mit heiteren Harfenklängen von Christiane Rosenberger.

Fritz Gundermann, 1922 in Erfurt geboren, gehört einer Generation an, die durch Krieg, Gefangenschaft und Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft geprägt ist. Nach seiner Übersiedlung nach Hannover 1951 und Studium der freien Malerei in Hannover bei Professor Rhein schlug er eine berufliche Laufbahn als Designer und konzeptioneller Berater für führende deutsche Unternehmen ein.
Er folgte parallel dazu seiner Berufung als freier Maler, die ihn von expressionistischen Landschaftsgemälden und figürlichen Zeichnungen zunehmend zu abstrakten Ausdrucksformen führte.

Farbe und Natur waren immer zentral im Leben des Künstlers; und die Abstraktion der ‘greifbaren’ Wirklichkeit durch Farbe und Form schafft einen unmittelbaren Zugang zu dem, was uns Menschen intuitiv berührt - das Bild wird somit zum Spiegel unserer eigenen Emotionen, es kann Lupe oder Horizont sein, Herausforderung oder Friedensort.
Seit 1990 arbeitet Fritz Gundermann volltätig als freier Künstler. Er erforschte in diesen Jahren zunehmend neue Ausdrucksmedien und fand in der Ryaknüpftechnik eine farblich differenzierte und zugleich taktile Ausdrucksmöglichkeit. Großformatige, mit Farben
förmlich vibrierende Wandteppiche wurden so ein bedeutender Teil seines künstlerischen Schaffens.

Lesung und Musik mit "Duo Zweysaitig"
"Wer bringt ein Pferd zum Fliegen"

Heitere Geschichten für ein ermutigendes Leben, von Antony de Mello
Das "Duo Zweysaitig" - Ulrich Jaschek und die Ilseder Harfenistin Christiane Rosenberger- sind bekannt für charmante Unterhaltung. Ihr neues Programm: Weltweit gesammelte Geschichten von Antony de Mello unter dem Motto "Wer bringt das Pferd zum Fliegen" mit nachdenklichem Schalk und viel Gespür für die Tiefe. Rosenberger wird die Lesung mit leicht eingängiger Tanzmusik der Renaissance bereichern.
"Nur zu oft sehen wir die Menschen nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind.", mahnte der indische Jesuitenpater Anthony de Mello einst seine Schüler zu Toleranz. Heitere Geschichten für ein ermutigendes Leben hat der 1931 in Bombay geborene und 1987 in New York verstorbene römisch-katholische Theologe zu Hunderten erzählt und aufgeschrieben. Ermutigend, pointiert und augenzwinkernd rufen sie auf zu einem Leben in Wachheit und berühren dabei sanft und eindringlich die menschlichen Sehnsuchtsgebiete wie Liebe, Glück und den Weg zur Wahrheit. "Die besten Dinge des Lebens sind weder teuer, noch schwer zu finden", sagte de Mello.

Christiane Rosenberger

studierte in Hannover und Leipzig zunächst Orchestermusik im Fach Harfe. Als freie Musikerin konzertierte sie jahrelang regelmäßig beim Gewandhaus-Orchester Leipzig, der Radiophilharmonie Hannover, dem Staatsorchester Braunschweig sowie in unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen.

Aus ihrer vor 15 Jahren in der Musikschule der Stadt Wolfsburg gegründeten  Harfenklasse gingen zahlreiche Preisträger des Wettbewerbes „Jugend Musiziert“ hervor. Großes mediales Interesse errang das ebenfalls von ihr ins Leben gerufene Harfen-Ensemble „HARFEGGIO“.

Seit 2007 lehrt sie auch an der Kreismusikschule Peine sehr erfolgreich das Harfenspiel.

Ulrich Jaschek
ist Internet-Redakteur, Moderator und Kulturrezensent im Kreis Peine. Er rezitiert seit Jahren erfolgreich unter anderem Texte von Erich Kästner, Arthur Conan Doyle und Erich Maria Remarque. Die Zusammenarbeit mit Christiane Rosenberger besteht seit 2004, mit ihr verwirklichte er seinen lang gehegten Wunsch, Texte von Edgar Allan Poe zu einer musikalischen Lesung zu gestalteten: „Paranoia, Panik und Phobie“ Die Kritik verlieh ihm dafür das Prädikat „Hochleistungsflüsterer im Gruselkabinett“. Weitere Projekte wie „Die Abenteuer des Sherlock Holmes“ und  „Das kleine Gartenglück“ folgten, außerdem 2007 „Von Königen, Prinzessinnen und Schornsteinfegern“ als erstes Projekt mit der Harfenklasse der Musikschule Wolfsburg.



In ihrer Eigenschaft als Rhythmisch-musikalische Erzieherin ist sie außerdem seit 2006 mit Instrumental- sowie Kindergruppen in Musikschule und Kindergarten beschäftigt.

Die Verbindung von Bewegung, Musik und Sprache hat sie mittlerweile als Schwerpunkt für ihre Konzerttätigkeit gewählt. Harmonische Verbindungen zwischen Literatur und Musik durch ausgewählte Kompositionen sowie eigenen Arrangements und Improvisationen finden sich in den abwechslungsreichen Programmen des  „Duo Zweysaitig“ mit Ulrich Jaschek.


 
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